GRÜNE im Gespräch mit Jugendlichen aus dem InKult

Der Jugendhilfeträger „Interkulturelle Projekthelden“ hat gemeinsam mit der VHS Neuss, dem Jugendzentrum der Reformationskirche und dem Jugendzentrum InKult ein Projekt zur Kommunalwahl durchgeführt. In diesem Projekt mit dem Titel „Neuss wählen“  haben sich Jugendliche intensiv mit der Kommunalwahl beschäftigt.

Der freie Träger „Interkulturelle Projekthelden“ setzt sich auch jugendpolitisch ein. Gemeinsam mit seinem Jugendvorstand hat er im Vorfeld der Wahlen Politiker unterschiedlicher Parteien eingeladen, damit die Jugendlichen in direkten Dialog mit ihnen treten können.

Susanne Benary, Sprecherin der Neusser GRÜNEN, und Michael Klinkicht, Bürgermeisterkandidat der GRÜNEN, besuchten das Jugendzentrum InKult und verschafften sich einen Einblick in dessen vielfältige Arbeit vor Ort.

Einrichtungsleiter Moritz Ehrentraut stellte die verschiedenen Angebote für Jungen und Mädchen vor und berichtete über die erste Sommerferienaktion, mit der über 100 Kinder und Jugendliche erreicht wurden.

Anna und Mirac, Jugendsprecher des Trägers, hatten für Benary und Klinkicht Fragen zu den Themen Kinder, Jugend, Umwelt, Integration, Kultur, Digitalisierung und Bildung vorbereitet.

Vor allem an dem seit der letzten Ratssitzung kontrovers diskutierten Thema „Fortschreibung des Neusser Klimaschutzkonzepts“ zeigten die Jugendlichen großes Interesse. Hier haben die GRÜNEN noch einmal für Klarheit gesorgt: „Wir haben dem Konzept der Verwaltung zur Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts wichtige Ergänzungen hinzugefügt: Waldmehrung, Flächenverbrauch, Frischluftkorridore, Spezifizierung der geplanten Maßnahmen und ein Controlling für den Fachausschuss“, zeigt sich Michael Klinkicht zufrieden mit dem Ergebnis und sieht die Aufregung der anderen Parteien dem Wahlkampf geschuldet.

Das Besondere am Jugendzentrum InKult ist, dass Partizipation nicht nur in der konzeptionellen Arbeit stattfindet, sondern in der Praxis interaktiv vorgelebt wird. Im Jugendhilfeausschuss wurde beschlossen, ein Konzept für die Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Kommunalpolitik zu entwickeln. U. a. sollen die Jugendverbände mitbeteiligt werden. Es war der Wunsch des Jugendvorstands der Projekthelden, sich in die Entwicklung dieses Konzepts einzubringen. „Kinder und Jugendliche sind die zukünftigen Pfeiler unserer Demokratie. Sie zu befähigen und zu bestärken, sich an politischen Prozessen zu beteiligen, muss daher ein zentrales Anliegen sein“, ist Susanne Benary überzeugt.

Der Schwerpunkt des jüngsten Jugendzentrums in Neuss liegt bei der Kunst- und Kulturarbeit. Das sind wichtigen Bausteine für die Identität junger Heranwachsender, durch die die Angebote in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sinnvoll ergänzt werden. „Unsere Projekte haben durch ihren Heimatbezug eine wichtige Integrationsfunktion für alle Menschen und das möchten wir so früh wie möglich fördern“, so die Mitarbeiterin des InKult, Marianne Bouguettaya.

Die Neusser GRÜNEN kennen die Arbeit der Projekthelden und verfolgen diese seit deren Entstehung. „Gerade das starke ehrenamtliche Engagement macht das nachhaltige und vielfältige Arbeiten in diesem Spektrum erst möglich“, so Susanne Benary.

Die Jugendlichen waren sehr zufrieden mit dem Gespräch mit den beiden Politikern. Sie schauen voller Hoffnung in die Zukunft, denn rund um den Berghäuschensweg 30 wird in den nächsten Jahren noch viel passieren. Eines wird schon jetzt an der großen Nachfrage nach den Angeboten und den hohen täglichen Besucherzahlen deutlich: Im InKult finden viele Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Stadtteilen ein zweites Zuhause.

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