Humanitäre Katastrophe in Flüchtlingslagern

Pressemitteilung: GRÜNE und CDU fordern Stadt zum Handeln auf

Die Corona-Krise bestimmt derzeit maßgeblich unser aller Denken und Leben. Darüber darf nach Ansicht von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU aber nicht in Vergessenheit geraten, dass die Zustände in den griechischen Flüchtlingslagern nach wie vor katastrophal sind. Deshalb stellen sie in der Ratssitzung am 8. Mai einen Antrag, in dem sie die Stadt auffordern, sich gegenüber der Bundesregierung unverzüglich zur Aufnahme Geflüchteter bereit zu erklären.

Die Koalition fordert von der Stadt konkret Aufnahme von sechs unbegleiteten Kindern oder Jugendlichen sowie von 30 weiteren besonders schutzbedürftigen Geflüchteten. Neuss reiht sich damit ein in die wachsende Zahl von Städten, die sich zur zusätzlichen Aufnahme Geflüchteter bereit erklärt haben. In NRW sind z. B. Köln, Düsseldorf und Bielefeld mit dabei.

„Die Situation in den griechischen Flüchtlingslagern hat sich durch die Corona-Krise noch einmal deutlich verschärft“, so Jennifer Olpen, Stadtverordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Es ist daher umso dringender, dass sich unsere Stadt für die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Menschen einsetzt“. Durch diesen humanitären Akt trägt Neuss im Rahmen seiner Möglichkeiten dazu bei, die Situation zumindest einiger Geflüchteter wesentlich zu verbessern.

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