Ausbauplanungen für Jülicher Landstraße zurückgewiesen

Pressemitteilung:

Im letzten Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung stellte die Verwaltung einen Entwurf zum Umbau der Jülicher Landstraße vor. Mit diesen Plänen sollten neben der Erneuerung der Straßendecke einige Defizite, wie zu schmale Gehwege und fehlende Sicherheitstrennstreifen, beseitigt werden. Die Pläne stießen aber auf den Widerstand der Parteien, die die Planungen zur Überarbeitung zurückwiesen. „Wir haben unter anderem kritisiert, dass die Verwaltung ab der Straße Am Krausenbaum stadteinwärts nur Fahrradschutzstreifen vorgesehen hat, obwohl auf dieser Straße ein reger PKW- und LKW-Verkehr stattfindet“, erläutert der verkehrspolitische Sprecher der GRÜNEN Roland Kehl die Ablehnung. Die GRÜNEN sind der Meinung, dass bei Neuplanungen Fahrradschutzstreifen nicht mehr zeitgemäß sind und nicht dem Sicherheitsbedürfnis der Radfahrenden auf Hauptverkehrsstraßen entspricht. „Deshalb haben wir gesicherte Fahrradwege (Protected Bike Lanes)  wie auf der Stephanstraße vorgeschlagen“, ergänzt Kehl seine Ausführungen.. Auch andere Details wie ein falsch platzierter Überweg wurden kritisiert. Auf Antrag der CDU/Grünen-Koalition wurde zusätzlich beschlossen, die überarbeiteten Pläne in einer Bürgerversammlung zur Diskussion zu stellen.

Die Planungen sind unter Top 9 (61/099/2020) im Ratsinformationssystem nachzulesen

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