Begehung der Stolpersteine in Neuss

Die Neusser Grünen hatten im Anschluss des internationalen Holocaustgedenktages YomHashoa der Namensgebung der Neusser Opfer des Holocaust, zu einer Begehung der Stolpersteine in Neuss aufgerufen. Der Leiter des Neusser Stadtarchivs, Dr. Jens Metzdorf, führte persönlich zu Häusern in der Neusser Innenstadt, vor denen Stolpersteine verlegt wurden. Mit seinem tiefen Wissen sorgte er für ein würdevolles Gedenken an jüdische Familien und andere Betroffene, wie Sinti und Roma, politisch Verfolgte und Euthanasieopfer, die Opfer der Nationalsozialistischen Zeit wurden. Die anwesenden Bürgerinnen und Bürger erfuhren auf diese Weise über die vielfältigen Schicksale Neusser Familien. Maria Haag, als Mitorganisatorin der Führung: „Uns, von den

Neusser Grünen, ist es wichtig, dass die Opfer dieser Politik durch die Stolpersteine ein lebendiges Andenken erhalten haben“. Uwe Welsink ergänzt als Vorstandssprecher der Neusser Grünen, dass gerade in der heutigen Zeit, des wiederauflebenden Antisemitismus, die Erinnerung an die Gräueltaten der Nationalsozialisten wichtig ist.

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