Neuss: CDU und Grüne fordern Konzept für bessere Wegweiser am Bahnhof

schwarzgruenArtikel aus der NGZ

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Gegen dieses Vorhaben gibt es keinerlei Einwände. Tören Welsch (SPD), der nach eigenem Bekunden selten im Hauptbahnhof ist, sah sich die Örtlichkeit an und fand die von Janßen vorgetragene Kritik ebenso berechtigt wie den daran anschließenden Antrag.

Das Vorhaben wird aber nicht einfach umzusetzen sein. „Das Problem sind die Zuständigkeiten, die sich am Hauptbahnhof oft überschneiden“, sagt Janßen, der das häufig genug erlebt hat. In der Tat muss die Stadt das Konzept mit der Deutsche Bahn AG, den städtischen Verkehrsbetrieben sowie der Rheinbahn abstimmen. Und nicht zuletzt über Neuss Marketing ist sie selbst in die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes eingebunden.

CDU und Grüne haben sich nicht nur vor Ort, sondern auch in den Bahnhöfen von Köln oder Düsseldorf umgesehen. Dabei haben sie zunächst festgestellt, dass die Beschilderung der Verkehrswege – insbesondere beim Wechsel von der Bahn zum Bus in Neuss „äußerst dürftig ist“, wie es Helga Koenemann (CDU) und Michael Klinkicht (Grüne) formulieren. Erschwerend komme hinzu, dass es in Neuss keinen zentralen Abfahrtspunkt für Busse und Straßenbahnen gibt. In Köln fanden beide die Situation besser gelöst. Dort werden Bahnfahrer schon im Fußgängertunnel unter den Gleisen „gelotst“. Und in Düsseldorf gefiel ihnen, dass an den Ausgängen die Abfahrtszeiten der verschiedenen Buslinien angezeigt werden. Janßen würde sich wünschen, dass auch die Wegweisung an der Nordseite verbessert wird und den Weißenberger Weg als Ziel angibt. Das nämlich ist die Adresse des viel besuchten Jobcenters und der Eventhalle Gare du Neuss.

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