GRÜNE lehnen Wasserstoffmobilität ab

Kontrovers wurde im Unterausschuss  Mobilität der Antrag der FDP diskutiert, die geprüft haben wollte, dass sich die Stadtwerke mit Wasserstoff als Treibstoff für Busse und Aufbau eines Tankstellennetzes beschäftigen sollte. Herr Koppelmann, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe der Stadtwerke machte in der Sitzung deutlich, dass die wasserstoffbetriebenen Busse das Vierfache eines normalen Busses kosten, was durch Förderung der EU nicht ausgeglichen wird. Außerdem kostet eine entsprechende Tankstelle z.Zt. locker 1 Million Euro.
„Die FDP versucht mit dem Antrag krampfhaft, sich im Mobilitätsbereich zu profilieren, lehnt aber jede kleine Verbesserung im Radwegenetz ab“,  kommentierte der verkehrspolitische Sprecher der Grünen,  Roland Kehl,  den Antrag und wies darauf hin, dass es mehrere Wege gibt, zukünftig Autos und Busse regenerativ anzutreiben, z.B. auch mit Methangas aus Elektrolyseverfahren unter Verwendung von regenerativem Strom. „Wenn Wasserstoff aus Erdöl erzeugt wird, ist das keine Lösung, denn das Umweltproblem wird nur verlagert“, ergänzt Ingeborg Arndt ihren Kollegen.
Nach Ansicht der Grünen ist es richtig, dass die Stadtwerke die Entwicklung zwar alle neuen Antriebsarten beobachtet, aber sich jetzt erst einmal auf den Versuch mit den E-Bussen konzentriert. Der Ausschusses lehnte den Antrag mit großer Mehrheit ab.

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