Erste Schritte zur autoreduzierten Innenstadt in Neuss

Antrag zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Stadtentwicklung und Mobilität am 28.01.2021:

Beschlussempfehlung:

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, im Zuge der Erstellung des Mobilitätsentwicklungskonzeptes unter Berücksichtigung der Maßnahmen im Integrierten Klimaschutzkonzept an einer Neukonzeption für die Parkgebühren und die Gebühren für das Bewohnerparken im öffentlichen Straßenraum und in den Parkhäusern zu arbeiten.
  2. Die Verwaltung wird beauftragt, in einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Planung, Stadtentwicklung und Mobilität einen Zeitplan und erste Vorschläge für die Umsetzung einer autoreduzierten Innenstadt im Bereich zwischen Sebastianusstraße und Glockhammer vorzulegen. Zielsetzung soll es sein, den Bereich analog zum Hauptstraßenzug so weit wie möglich für den Autoverkehr zu sperren und durch Umnutzung von oberirdischen Parkplätzen im öffentlichen Raum neue urbane Räume zu schaffen und die Entwicklungsmöglichkeiten für die Geschäfte und Restaurants verbessern zu können (beispielsweise durch mehr Raum für Außengastronomie). In diesem Kontext sollen auch weitere Verbesserungen für Radfahrende geprüft werden, unter anderem durch die Schaffung weiterer Abstellanlagen für Fahrräder und Lastenräder (inklusive Ladesäulen) und/oder durch die Ausweisung der oben genannten Straßen als Fußgänger- und Radfahrer-Zone oder als Fahrradstraßen.
  3. Im Zusammenhang mit der autoreduzierten Innenstadt soll die Verwaltung außerdem sicherstellen, dass die Bürger*innen und die Innenstadt-Akteur*innen frühzeitig an dem Prozess beteiligt werden, beispielsweise im Rahmen eines Verkehrsversuches.

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