Radtour: Den Wandel der Erft erleben.

Foto: GRÜNE NEUSS
Wann:
23. April 2022 um 14:00 – 17:00
2022-04-23T14:00:00+02:00
2022-04-23T17:00:00+02:00
Wo:
Alexius/Josef Krankenhaus
Nordkanalallee 41460 Neuss
Preis:
Kostenlos
Kontakt:
02131 166675
Radtour: Den Wandel der Erft erleben. @ Alexius/Josef Krankenhaus

Den Wandel der Erft erleben

Bei einer Radtour mit den Neusser GRÜNEN und unserer Landtagskandidatin Susanne Benary könnt ihr euch am Samstag, den 23. April, ein Bild von der Erftverlegung in Gnadental machen. Treffpunkt ist um 14 Uhr vor dem Alexius/Josef Krankenhaus an der Nordkanalallee. Von dort geht es die Obererft entlang bis zum an der Erft gelegenen Gut Eppinghoven und anschließend flussabwärts. Die Tour ist auf 2,5 bis 3 Stunden ausgelegt und endet nahe der Erftmündung in den Rhein.

Fachliche Erklärungen begleiten die Radtour

Dabei bieten mehrere Haltepunkte Gelegenheit zum fachlichen Austausch.
Der Biologe Dr. Peter Schröder liefert dazu die Impulse. Denn noch im 19. Jahrhundert mäanderte die Erft durch die Neusser Landschaft, bevor sie im letzten Jahrhundert umgebaut wurde und seitdem das Wasser in möglichst gerader Linie zum Rhein transportiert. Nun wird die Erft von Bergheim bis Neuss wieder in einen möglichst naturnahen Zustand zurückversetzt, indem der gewundene Verlauf wieder hergestellt und vorhandene alte Erftarme angeschlossen werden. Durch diese Maßnahme verlängert sich die Länge im Gnadentaler Flussabschnitt von 600 m auf 1800 m.
In diesem Bereich kann man sich ein Bild von den Umbaumaßnahmen machen, die seit Oktober 2021 im vollen Gange sind. Sie lassen bereits erahnen, wie sich der lebendige Wasserverlauf künftig gestalten wird.

Umweltpolitischer Hintergrund der Maßnahmen

Susanne Benary erläutert diese: „Der für die Umsetzung verantwortliche Erftverband reagiert damit auf den bis 2030 angestrebten Ausstieg aus der Braunkohle, der dazu führen wird, dass durch die Erft künftig nur noch ein Viertel der derzeitigen Wassermenge fließen wird. Eine naturnah ausgeprägte Erft mit kleinen Abflussrinnen und Gumpen passt sich dieser massiven Veränderung an. Die neue Flusslandschaft soll außerdem einen besseren Schutz vor Hochwasser und Lebensraum für verschiedene Flussbewohner bieten.“