GRÜNE für Investitionen in Erneuerbare Energien

Pressemitteilung: Das Rekordergebnis der Stadtwerke ist zunächst ein Anlass zu Freude. Auch in den Augen der GRÜNEN, deren Bürgermeisterkandidat Michael Klinkicht einräumt, dass die beiden Geschäftsführer Stephan Lommetz und Ekkehard Boden gemeinsam mit ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sehr gute Arbeit geleistet haben.

Da die SWN eine hundertprozentige Tochter der Stadt Neuss sind, stellt sich die Frage: Was tun mit dem erwirtschafteten Überschuss? Es liegt nahe, darüber nachzudenken, mit ihm durch Corona entstehende Löcher im städtischen Haushalt zu stopfen. Doch so verlockend dieses Vorgehen auch ist: Es will wohl überlegt sein. Denn 2020 wird den Stadtwerken wegen der Folgen der Pandemie große Verluste im Bäder- und ÖPNV-Bereich bescheren. Von daher begrüßen es die GRÜNEN, dass die Ausschüttung an die Stadt erst einmal zurückgestellt wird.

Hinzu kommt, dass die Stadtwerke eine große Rolle bei der Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes spielen und deshalb ein millionenstarkes Investitionsprogramm auflegen wollen. „Maßnahmen, wie z. B. die Modernisierung der Busflotte, die zur Erreichung der Klimaneutralität 2035 notwendig sind, dürfen keinesfalls zurückgestellt werden“, betont Klinkicht.

Wünschenswert ist nach Ansicht der GRÜNEN auch die Ausweitung der Investitionen zur Förderung Erneuerbarer Energien. Durch finanzielle Anreize können die Stadtwerke z. B. die Bereitschaft der Bürger und Bürgerinnen stärken, auf Hausdächern Photovoltaikanlagen zu installieren. „Was den Anteil der Erneuerbaren Energien am gesamten Energie-Mix angeht, besteht in Neuss noch erheblicher Nachholbedarf“, ergänzt Michael Klinkicht seine Ausführungen.

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