GRÜNE bekunden Solidarität mit Kaufhof-Belegschaft

Die GRÜNEN wollen, dass der Kaufhof bleibt. Weil er wichtig ist für Neuss. In erster Linie als Arbeitgeber für 80 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Aber auch als verlässliche Anlaufstelle für alle Neusser Bürger und Bürgerinnen, um sich mit nahezu allem zu versorgen, was sie für ihr tägliches Leben benötigen.

Das ist seit über 40 Jahren so, und wenn es nach Michael Klinkicht, den grünen Bürgermeisterkandidaten geht, wird der Kaufhof in Neuss in ein paar Jahren auch noch seinen 50. Geburtstag feiern. Mit diesem optimistischen Blick in die Zukunft endet ein Brief der GRÜNEN, mit dem diese sich Anfang der Woche direkt an die Belegschaft des Traditionshauses gewendet haben. „Es war uns vor allem wichtig“, so Klinkicht, „den Beschäftigten, die um ihre Arbeitsplätze und ihre Lebensgrundlage bangen, unsere Solidarität zum Ausdruck zu bringen. Darüber hinaus haben wir ihnen versichert, dass wir uns für sie einsetzen und stark machen werden, wo immer wir eine Möglichkeit dafür sehen.“

Seit Jahren werden immer mehr Einkäufe online getätigt. Tendenz steigend. Corona hat diese Entwicklung noch einmal stark beschleunigt. Das hat deutlich sichtbare Auswirkungen auf die Innenstädte, in denen es immer häufiger zu Leerständen kommt. Deshalb wird das sehr hohe Mietniveau der letzten Jahrzehnte selbst in den 1 a-Lagen in Zukunft wohl keinen Bestand mehr haben. Für die GRÜNEN ist klar, dass Eigentümer von zentral gelegenen Gewerbeimmobilien durchaus eine Mitverantwortung haben für die Attraktivität der Innenstädte. Denn die Entscheidung liegt bei ihnen, ob sie geringere Mieteinnahmen akzeptieren oder Leerstand hinnehmen.

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