Fahrradfreundliche Stadt – Hindernisse von Radwegen entfernen, Fahrradparkhaus prüfen

Gemeinsamer Antrag der Koalitionsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung am 04.07.2019:

Die Verwaltung wird beauftragt, zu berichten, inwieweit in Neuss Poller und (Umlauf-)Barrieren u. ä. auf Radwegen angebracht sind und ob diese entfernt werden können.

Ebenso wird sie beauftragt, dem Ausschuss eine Liste mit allen Mängelmeldungen der letzten drei Jahre, die Radwege betreffen, vorzulegen.

Die Verwaltung wird weiterhin beauftragt, die Einrichtung eines platzsparenden vollautomatisierten Fahrradparksystems (Fahrradparkhaus) im Innenstadtbereich bzw. im Umfeld des Bahnhofs hinsichtlich der Machbarkeit, Kosten und zu erwartenden Nachfrage (Einnahmen) zu prüfen.

Begründung:

Neuss hat sich das richtige Ziel gesetzt, eine möglichst fahrradfreundliche Stadt zu werden. Nur so können die Verkehrsbelastung auf unseren Straßen reduziert und Schadstoffe in unserer Luft verringert werden.

Die Stadt Grevenbroich verfolgt dasselbe Ziel und baut daher Poller und Barrieren auf ihren Radwegen ab. Dies soll Anlass sein, die eigenen Radwege auf angebrachte Hindernisse zu überprüfen.

Des Weiteren ist zur weiteren Verbesserung der Radwege in Neuss eine Übersicht der vorliegenden Mängelmeldungen der Nutzer von Relevanz, um zielgenau wahrgenommene Defizite angehen zu können.

Jenseits des bereits geforderten und auch für 2019 mit einem Etat versehenen Ausbaus von Fahrradstellanlagen halten die Antragssteller es für vielversprechend, den Bau eines platzsparenden vollautomatisierten Fahrradparksystems (Fahrradparkhaus) zu prüfen, das sowohl überirdisch als auch unterirdisch angelegt werden könnte. Zur Visualisierung an einem Beispiel kann der „Bikesafe“ der Firma Wöhr dienen:  https://www.woehr.de/de/produkt/woehr-bikesafe.html
https://www.woehr.de/de/produkt/woehr-bikesafe.html
Ein solches Fahrradparkhaus in der Innenstadt oder am Hauptbahnhof könnte die Attraktivität unseres Stadtzentrums bzw. des ÖPNV deutlich steigern.

In einem ersten Schritt wird die Verwaltung gebeten die Machbarkeit, Kosten und die zu erwartende Nachfrage (Einnahmen) zu prüfen.


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