Umstellung Musikschule muss überarbeitet werden

Pressemitteilung:

Geht es nach dem Willen der Verwaltung, geht es diesmal ganz schnell: Die Musikschule soll von privatrechtlich auf öffentlich-rechtlich umgestellt werden. Soweit, so gut, doch steckt die Tücke wie meistens so auch hier im Detail.
Gebührenerhöhungen um je 5% in zwei Folgejahren sind darin schon fester Bestandteil. Auch müssen Eltern weiterhin den vollen Gebührensatz in den Ferien bezahlen. 
„Bei 12 Wochen Ferien plus Feiertage und eventuellen Krankheitstage kommt da einiges zusammen und das bei den sowieso nicht preiswerten Kursgebühren“, klagt der Fraktionsvorsitzende der Grünen Michael Klinkicht.
Seine Kollegin und schulpolitische Sprecherin, Henny Rönneper ergänzt: „Auch die Leihgebühren für die Instrumente sind nicht preiswert und sollen jetzt von 7 auf 9 und im kommenden Jahr auf 10 Euro angehoben werden. Das ist alles andere als familienfreundlich.“
Lediglich das ausdifferenzierte Bonussystem für Geschwisterkinder erzeugt bei Frau Rönneper ein sarkastisches Schmunzeln: „Geschwisterkinder werden verwöhnt, das siebte Kind sogar doppelt, denn es kann die Musikschule kostenlos besuchen und ist Ranglistenerstes, denn die Reihenfolge der Kinder ergibt sich aufsteigend aus der Höhe der Gebühr, wobei das Geschwisterkind mit der niedrigsten Gebühr als das erste Kind gilt…die Ersten werden die Letzten sein! Jedenfalls nach den Vorstellungen der Verwaltung“, so die Kritik der schulpolitischen Sprecherin der Grünen, die für eine dringende Überarbeitung und eine spätere Beschlussfassung wirbt.

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