Artikel im Nordstadt-Kurier November 2018

Liebe Nordstadtbewohner*innen,
gerne nehmen wir das Angebot der Redaktion an, wieder unseren Blick auf die Nordstadt zu werfen.
Beim Rundgang durch die Nordstadt fällt auf, dass an mehreren Stellen Baukräne stehen. Dort werden Baulücken geschlossen und gering genutzte Grundstücke (z.B. Fesser-/ Ecke Römerstraße) mit dringend benötigten Wohnungen bebaut. Das begrüßen wir, weil dadurch wertvolle Acker- und Grünflächen geschont werden. Die Planungen für das neue Quartier auf dem Gelände der ehemaligen Schraubenfabrik, wo neben umweltverträglichem Gewerbe weitere Wohnungen entstehen sollen, sind auf einem guten Weg und versprechen ein Vorzeigequartier mit einem Grünzug und weniger Autos im öffentlichen Raum zu werden. 
Bei der ganzen Bautätigkeit wollen wir aber nicht aus den Augen verlieren, dass die zahlreichen Handwerker und andere kleine Gewerbebetriebe, die Ateliers und Kultureinrichtungen in Läden und Hinterhofgebäuden ihren Tätigkeiten nachgehen. Sie sind für die Lebendigkeit der Nordstadt und für die Nahversorgung der Menschen sehr wichtig. Wir Grüne haben deshalb einen Antrag für ein Konzept mit dem Ziel eingebracht, wie diese Aktivitäten erhalten bzw. ausgebaut werden können. Wir denken dabei auch an junge Menschen, die in den Hinterhöfen mit ihren neuen Ideen preiswerte Räumlichkeiten finden und dadurch die Nordstadt zusätzlich beleben könnten. Unser Wunsch für 2019: Die Stadtverwaltung soll endlich „Nägel mit Köpfen“ machen und die Fläche des Nordbades, die dem zukünftigen Nordpark zugeschlagen werden soll, endlich für die Bevölkerung öffnen und gestalten: Es dauert schon viel zu lange!
Mit den besten Wünschen für 2019 
Hedwig Claes und Roland Kehl
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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