Neusser GRÜNE nehmen Stickstoffdioxid-Messungen selbst in die Hand

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben sich bisher nicht damit zufrieden gegeben, daß nur an drei Stellen im Stadtgebiet Schadstoffmessungen durchgeführt werden.
Sie sind davon überzeugt, daß es weitere Straßenbereiche im Stadtgebiet gibt, die von erhöhten Stickstoffdioxid-Werten betroffen sind; unabhängig davon, ob der EU-Grenzwert von 40 µg/m³ erreicht wird oder nicht. „Denn Stickoxide beeinträchtigen nicht erst ab 40 µg/m³ die Gesundheit,“ so der umweltpolitische Sprecher Jürgen Reith.
Aus diesem Grund haben die Grünen jetzt auf fünf Straßen im Stadtgebiet, die sie für belastet halten, Schadstoff-Messröhrchen aufgehängt, um sich selber ein Bild von der Lage zu machen. Nach vier Wochen werden die Röhrchen ausgewertet, deren Ergebnisse dann vielleicht weitere Maßnahmen zum besseren Schutz der Anwohner erforderlich machen.

 

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