GRÜNE verstehen E-Mobilitätsdiskussion nicht

„Wieder einmal wird eine Sau durch das Dorf getrieben, um populistisch ein Thema zu besetzen“, kommentiert der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Roland Kehl, die Pressemeldungen zum Thema Infrastruktur E-Mobilität und weist darauf hin, dass dieses Thema bereits bei der Stadt im Blick und bei den Stadtwerken in Arbeit ist.
Kehl, ebenso wie seine Kollegen Geerlings und Fielenbach Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke, kann die Kritik nicht verstehen, da beide ausreichend informiert sein müssten, dass die Stadtwerke sorgfältig und mit Augenmaß das Thema bearbeitet, ohne die wirtschaftliche Seite zu vernachlässigen. „Wer nach Ausbau der Ladeinfrastruktur ruft, soll auch sagen, wer es bezahlen soll, denn trotz möglicher Fördermittel bleibt ein Anteil beim Antragsteller“, ergänzt Kehl und weißt darauf hin, dass bei der gegenwärtigen geringen Zahl an E-Autos der Ausbau des Ladenetzes mit Bedacht vorangetrieben werden sollte.
Nach Ansicht der Grünen weiß heute noch Niemand genau, wohin die Reise bei der umweltfreundlichen Mobilität geht, denn auch die Wasserstoff- bzw. Biogastechnologie ist eine Option für die Zukunft. Auch hier prüfen die Experten der Stadtwerke alle Optionen. Um die Diskussion zu versachlichen, hat die schwarz/grüne Koalition in der nächsten Sitzung des Rates beantragt, dass Stadt und Stadtwerke erst einmal einen Bericht über ihre Aktivitäten abgeben. Erst dann kann sachlich und fundiert diskutiert werden.

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